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Bildungsgutschein akzeptiert

Umschulung –
neu starten, staatlich gefördert

Du willst einen anderen Beruf einschlagen? Eine staatlich geförderte Umschulung macht das möglich – oft vollständig kostenlos über den Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit oder des Jobcenters.

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Was ist eine Umschulung?

Eine Umschulung ist der gezielte Wechsel in einen anderen Beruf mit anerkanntem Abschluss. Sie richtet sich an Menschen, die ihren bisherigen Beruf nicht mehr ausüben können oder wollen – oder deren Berufsfeld weggefallen ist.

Umschulung vs. Weiterbildung

Umschulung: Kompletter Neustart in einem anderen Beruf. Dauer: 2–3 Jahre. Endet mit staatlich anerkanntem Abschluss (IHK, HWK o. ä.).

Weiterbildung: Aufbau auf dem bisherigen Beruf. Dauer: Wochen bis Monate. Endet mit Zertifikat oder Kursabschluss.

Beliebte Umschulungsberufe mit Bildungsgutschein

💻

IT – Fachinformatiker

Fachinformatiker Anwendungsentwicklung oder Systemintegration – einer der gefragtesten Umschulungsberufe mit hervorragenden Gehaltsaussichten.

🏥

Pflege – Pflegefachkraft

Krisensicher, sinnstiftend und dringend gesucht – die generalistische Pflegeausbildung als Umschulung in 2 Jahren.

📦

Logistik – Fachkraft Lagerlogistik

Praktischer Einstieg in die Logistikbranche mit IHK-Abschluss – in 2 Jahren zur Fachkraft.

📊

Kaufmännisch – Bürokaufleute

Kaufmann/-frau für Büromanagement, Gesundheitswesen oder Groß- und Außenhandel – vielseitige Einsatzmöglichkeiten.

Handwerk – Elektriker / SHK

Elektroinstallateur oder Anlagenmechaniker SHK – körperliche, abwechslungsreiche Arbeit mit sehr guten Jobaussichten.

🎓

Pädagogik – Erzieher

Erzieher/-in in Kita, Hort oder Schule – einer der gesellschaftlich wertvollsten Berufe mit bundesweitem Fachkräftemangel.

Wie wird die Umschulung gefördert?

Die wichtigste Förderquelle für Umschulungen ist der Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit oder des Jobcenters. Er übernimmt die Kursgebühren vollständig bei AZAV-zertifizierten Trägern. Während der Umschulung erhältst du weiterhin Arbeitslosengeld I oder II.

Voraussetzungen: Du musst arbeitslos oder von Arbeitslosigkeit bedroht sein und dein bisheriger Beruf muss eine Umschulung als notwendig erscheinen lassen. Die Entscheidung trifft die Arbeitsvermittlung im Beratungsgespräch.

1

Beratungsgespräch bei der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter vereinbaren

2

Bildungsgutschein für Umschulung beantragen und Träger auf Careertune finden

3

Umschulung starten, Abschluss erwerben und neu durchstarten

Ratgeber Umschulung lesen →

Häufige Fragen zur Umschulung

Was ist eine Umschulung und wie unterscheidet sie sich von einer Weiterbildung?

Eine Umschulung ist ein kompletter Berufswechsel – du erlernst einen völlig neuen Beruf mit staatlich anerkanntem Abschluss. Eine Weiterbildung baut auf deinem bisherigen Beruf auf und vertieft oder erweitert vorhandene Kenntnisse. Umschulungen dauern in der Regel 2–3 Jahre, können aber auf 2 Jahre verkürzt werden.

Wer finanziert eine Umschulung?

Die häufigste Förderquelle ist der Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit oder des Jobcenters. Dieser übernimmt die Kursgebühren vollständig. Zusätzlich erhältst du während der Umschulung weiterhin Arbeitslosengeld I oder II sowie in manchen Fällen Unterhaltsgeld.

Welche Umschulungsberufe werden am häufigsten gefördert?

Besonders häufig gefördert werden Umschulungen in: IT (Fachinformatiker), Pflege (Pflegefachkraft), Kaufmännisch (Kaufmann/-frau im Gesundheitswesen, Bürokaufleute), Logistik (Fachkraft für Lagerlogistik) und Handwerk (Elektriker, Anlagenmechaniker SHK).

Wie lange dauert eine Umschulung?

Reguläre duale Umschulungen dauern 2 Jahre (verkürzte Version der 3-jährigen Ausbildung). Schulische Umschulungen dauern ebenfalls 2–3 Jahre. Kurze Teilqualifikationen können in 3–6 Monaten absolviert werden und auf eine vollständige Umschulung angerechnet werden.

Kann ich eine Umschulung in Teilzeit machen?

In vielen Bundesländern und Branchen ist eine Teilzeit-Umschulung möglich – besonders für Eltern oder pflegende Angehörige. Die Dauer verlängert sich entsprechend. Frage deinen Bildungsträger direkt nach Teilzeitmodellen.