Dec 19, 2025

Arbeitssicherheit Weiterbildung arbeitslos: Mit Bildungsgutschein zur gefragten Qualifikation

Arbeitssicherheit Weiterbildung arbeitslos: Mit Bildungsgutschein zur gefragten Qualifikation

Arbeitssicherheit Weiterbildung arbeitslos: Mit Bildungsgutschein zur gefragten Qualifikation

Wer arbeitslos ist, sucht nach einer Qualifikation, die schnell Jobs eröffnet und branchenübergreifend gefragt ist. Genau hier punktet die Arbeitssicherheit. In diesem umfassenden Leitfaden zeigen wir, wie Sie als Arbeitslose/r eine Weiterbildung in der Arbeitssicherheit absolvieren, welche Förderungen (z. B. Bildungsgutschein) es gibt und mit welchen Kursen Sie Ihre Chancen am Arbeitsmarkt deutlich steigern. Der Beitrag ist gezielt für die Suchanfrage „arbeitssicherheit weiterbildung arbeitslos“ optimiert und liefert Ihnen einen glasklaren Fahrplan – von der Kurswahl bis zur erfolgreichen Antragstellung bei Agentur für Arbeit oder Jobcenter.

Warum Arbeitssicherheit? 7 starke Gründe – gerade in der Arbeitslosigkeit

  • Hohe Nachfrage: Arbeitssicherheit (HSE/EHS) ist gesetzlich verankert (z. B. ArbSchG, DGUV-Regeln). Fachkräfte und zertifizierte Helfer/innen werden in Industrie, Bau, Logistik, Energie, Gesundheitswesen und Chemie laufend gesucht.
  • Branchenwechsel möglich: Mit anerkannten Zertifikaten (z. B. SCC, SiGeKo, DGUV-Kurse) gelingt der Einstieg quer über Branchen und Betriebsgrößen.
  • Kurze Lernwege: Viele sicherheitsrelevante Qualifikationen sind in wenigen Tagen bis Wochen erlernbar – ideal, um schnell wieder in Arbeit zu kommen.
  • Förderfähig: Über Bildungsgutschein oder AVGS übernimmt die Arbeitsagentur/Jobcenter häufig 100 % der Kosten inkl. Fahrten, Unterbringung oder Kinderbetreuung.
  • Gute Einstiegsgehälter: Von Fach- und Helferrollen bis zu HSE-Management – die Spanne reicht je nach Rolle und Region von ca. 30.000 € bis 75.000 € jährlich.
  • Langfristige Perspektive: Sicherheit ist kein Trend – sie ist Pflicht. Zertifizierungen behalten ihren Wert und lassen sich aufeinander aufbauen.
  • Praxisnah: Kurse sind an realen Anforderungen ausgerichtet (Gefährdungsbeurteilung, Unterweisung, PSA, Brand- und Erste Hilfe).

Die besten Kurse für „arbeitssicherheit weiterbildung arbeitslos“

Diese Qualifikationen eignen sich besonders, wenn Sie arbeitslos sind und schnell wieder einsteigen möchten. Alle genannten Angebote sind typischerweise AZAV-zugelassen und damit förderfähig (Anbieter prüfen!).

1) Sicherheitsbeauftragte/r (DGUV § 20)

  • Dauer: 2–5 Tage
  • Abschluss: Zertifikat „Sicherheitsbeauftragte/r“
  • Inhalte: Grundlagen ArbSchG/DGUV, Unfallverhütung, Gefährdungen erkennen, Unterweisung unterstützen.
  • Ideal für: Einsteiger/innen, Quer- und Rückkehrer/innen, Start in sicherheitsnahe Jobs.
  • Hinweis: Rolle ist häufig zusätzlich zu einer Haupttätigkeit im Betrieb – perfekter Türöffner.

2) Brandschutzhelfer/in (DGUV 205-023) + Evakuierungshelfer/in

  • Dauer: 1–2 Tage
  • Abschluss: Zertifikat, praktische Löschübung
  • Inhalte: Brandklassen, Löschmittel, Evakuierung, Verhalten im Brandfall, Praxis am Feuerlöscher.
  • Kombination: Häufig sinnvoll mit Ersthelfer und Ladungssicherung.

3) Ersthelfer/in im Betrieb (DGUV 304-001)

  • Dauer: 1–2 Tage
  • Abschluss: Zertifikat Ersthelfer/in
  • Wert: Praktischer Nachweis, der in nahezu allen Betrieben benötigt wird.

4) SCC 017/018 (Sicherheits Certifikat Contraktoren)

  • Dauer: 2–5 Tage inkl. Prüfung
  • Abschluss: SCC-Zertifikat (Personalzertifizierung)
  • Einsatzfelder: Industrie, Chemie, Petrochemie, Energie, Baustellen – oft Pflicht bei Kontraktoren.
  • Hinweis: Sehr gefragt bei technischen Dienstleistern und Monteuren.

5) SiGeKo nach RAB 30 (Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination auf Baustellen)

  • Dauer: 2–4 Wochen (intensiv), je nach Anbieter
  • Abschluss: Zertifikat SiGeKo (RAB 30 Anlage B/C)
  • Voraussetzungen: Bautechnische Ausbildung/Erfahrung sinnvoll (Meister/Techniker/Ingenieur vorteilhaft)
  • Chancen: Sehr gute Job- und Tagessatz-Perspektiven im Bauwesen.

6) Ladungssicherung nach VDI 2700

  • Dauer: 1–3 Tage
  • Abschluss: Zertifikat VDI-2700
  • Einsatzfelder: Logistik, Lager, Spedition, Produktion.

7) Flurförderzeuge: Staplerschein (DGUV Grundsatz 308-001) + Hubarbeitsbühnen + Kran

  • Dauer: 1–5 Tage pro Modul
  • Abschluss: Fahrausweis/Zertifikat
  • Vorteil: Schneller Jobeinstieg in Logistik/Produktion, oft kombinierbar.

8) ISO 45001 (Arbeitsschutzmanagement) – Fachkraft/Auditor/in

  • Dauer: 3–10 Tage (Foundation bis Lead Auditor)
  • Abschluss: Zertifikat, optional international anerkannt
  • Nutzen: Für HSE-/QHSE-Rollen, Managementsysteme, interne/externe Audits.

9) Gefahrgut/Umwelt: Gefahrgutbeauftragte/r (IHK), Beauftragte für Abfall/Immissionsschutz

  • Dauer: i. d. R. 5–10 Tage inkl. IHK-Prüfung
  • Plus: Ergänzend zu HSE- oder Logistikprofilen sehr wertvoll.

10) Fachkraft für Arbeitssicherheit (Sifa) – wichtiger Hinweis

  • Dauer: Langfristig (mehrere Monate in Modulen, häufig berufsbegleitend)
  • Voraussetzung: In der Regel Meister/Techniker/Ingenieur mit einschlägiger Praxis; oft Beschäftigung im Unternehmen nötig.
  • Empfehlung: Für arbeitslose Einsteiger/innen zunächst auf kürzere, einsteigerfreundliche Zertifikate setzen (siehe oben) und später Richtung Sifa ausbauen.

Förderung für Arbeitslose: Bildungsgutschein, AVGS, Prämien

Gute Nachrichten: Die meisten Kurse sind förderfähig. Entscheidend ist die AZAV-Zulassung des Trägers und der Maßnahme. Klären Sie mit Ihrer Ansprechperson bei der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter die passende Förderart:

1) Bildungsgutschein (Agentur für Arbeit/Jobcenter)

  • Was wird gefördert? Kursgebühren, Lernmittel, Fahrtkosten; ggf. Kinderbetreuung, auswärtige Unterbringung.
  • Voraussetzung: Die Weiterbildung verbessert Ihre Vermittlungschancen nachweisbar. Maßnahme muss AZAV-zertifiziert und passgenau sein.
  • Nachweise: Kursbeschreibung, Maßnahmennummer, Arbeitsmarktbezug (Stellenanzeigen, Arbeitgeberbedarf), Lebenslauf.

2) AVGS (Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein)

  • Einsatz: Für Aktivierungsmaßnahmen, Coachings, kürzere Qualifizierungen, Bewerbungstraining – häufig bei sehr kurzen Sicherheitsmodulen nutzbar.
  • Ziel: Schnelle Vermittlung, z. B. durch passgenaue Zertifikate (Stapler, SCC, Ersthelfer, Brandschutzhelfer).

3) Weiterbildungsgeld und Bürgergeld-Bonus

  • Weiterbildungsgeld: Monatlicher Zuschuss bei abschlussbezogener Weiterbildung (z. B. Umschulung). Prüfen Sie mit dem Jobcenter/der Agentur, ob Ihr Vorhaben darunter fällt.
  • Bürgergeld-Bonus: Für bestimmte Maßnahmen zur Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit kann ein Bonus gezahlt werden. Details und Voraussetzungen regional erfragen.

Wichtig: Förderdetails können regional variieren. Lassen Sie sich individuell beraten und nutzen Sie nur AZAV-zertifizierte Anbieter.

Voraussetzungen, Jobrollen und Perspektiven

  • Einsteigerfreundlich: Sicherheitsbeauftragte/r, Ersthelfer/in, Brandschutzhelfer/in, Ladungssicherung, Stapler/Hubarbeitsbühne, SCC. Ideal für schnellen Wiedereinstieg.
  • Fortgeschritten: SiGeKo (mit bautechnischem Hintergrund), ISO 45001 (Audits/Managementsysteme), Gefahrgutbeauftragte/r (IHK).
  • Aufstiegsrollen: HSE-/QHSE-Manager/in, Fachkraft für Arbeitssicherheit (mit formalen Voraussetzungen), Team-/Projektleitung.

Typische Gehälter (Orientierung, regional/erfahrungsabhängig)

  • Staplerfahrer/in: ca. 28.000–38.000 € p. a.
  • Sicherheitsbeauftragte/r (zusätzliche Rolle): je nach Haupttätigkeit – als Plus im Profil wertvoll.
  • Brandschutz-/Evakuierungshelfer/in, Ersthelfer/in: Profil-Booster; Einstieg meist über Grundtätigkeit.
  • SiGeKo: ca. 50.000–75.000 € p. a.
  • Fachkraft für Arbeitssicherheit (Sifa): ca. 50.000–65.000 € p. a.
  • HSE-/QHSE-Manager/in: ca. 50.000–80.000 € p. a.

So bekommen Sie Ihren Bildungsgutschein: 7-Schritte-Plan

  1. Profil klären: Welche Vorerfahrung haben Sie? Welche Branche reizt Sie? (Bau/Logistik/Industrie/Gesundheit/Energie)
  2. Kursvergleich: Suchen Sie AZAV-zugelassene Kurse, die Ihrem Zieljob entsprechen (z. B. SCC + Ladungssicherung für Industrie/Logistik, SiGeKo für Bau).
  3. Arbeitsmarktbezug sichern: 5–10 aktuelle Stellenausschreibungen sammeln, die Ihre anvisierten Zertifikate verlangen.
  4. Anbieter kontaktieren: Inhalte, Dauer, Starttermine, Maßnahmennummer, Lernform (Präsenz/online/hybrid) bestätigen lassen; Angebot/Infoblatt anfordern.
  5. Beratungsgespräch Agentur/Jobcenter: Ziel begründen (kurzer Weg in Beschäftigung), Unterlagen mitnehmen: Lebenslauf, Kursangebot, Stellenanzeigen, ggf. Arbeitgeberabsicht.
  6. Gutschein erhalten & einlösen: Bildungsgutschein ausgestellt bekommen und beim Träger einlösen; Starttermin fixieren.
  7. Dranbleiben: Aktiv bewerben, Zertifikate nachreichen, ggf. Praktikum vereinbaren – so steigern Sie die Vermittlungschancen.

Online, Präsenz oder Hybrid? So wählen Sie richtig

  • Präsenz: Ideal für Praxis (Löschübungen, Gerätebedienung, Begehungen). Arbeitgeber schätzen handfeste Praxisnachweise.
  • Online/Hybrid: Für Theorieblöcke (Rechtsgrundlagen, Managementsysteme) effizient; prüfen Sie Praxisanteile und Prüfungsmodus.
  • Tipp: Kombinieren Sie Theorie online mit praxisschweren Modulen in Präsenz (z. B. Brandschutzübung).

Bewerbung: So verkaufen Sie Ihre neuen Zertifikate

  • Lebenslauf: Eigene Rubrik „Zertifikate & Arbeitssicherheit“ ganz nach oben. Nennen Sie DGUV-/ISO-/SCC-Bezüge und Gültigkeiten.
  • Stellenbezug: Matchen Sie Ihre Zertifikate mit den Muss-Kriterien der Anzeige (z. B. „SCC 018 vorhanden“, „Staplerschein“, „VDI 2700“).
  • Leistung statt Liste: Formulieren Sie konkrete Resultate: „Unterweisungen mit 60 MA umgesetzt“, „0 meldepflichtige Unfälle im Projektzeitraum“, „Baustellenbegehungen gemäß RAB 30“.
  • LinkedIn/Xing: Zertifikate als „Lizenz/Zertifizierung“ eintragen; Suchbegriffe: „HSE“, „Arbeitssicherheit“, „SiGeKo“, „SCC“, „ISO 45001“.

Häufige Fehler – und wie Sie sie vermeiden

  • Unklare Zielrolle: Wählen Sie Kurse passend zur Zielbranche, statt „alles ein bisschen“ zu machen.
  • Keine AZAV-Zulassung: Ohne AZAV keine Förderung – immer prüfen!
  • Zu theoretisch: Reine Theorie ohne Praxisnachweis überzeugt Arbeitgeber weniger. Achten Sie auf Übungen/Präsenzanteile.
  • Förderantrag zu spät: Erst Förderung klären, dann starten. Rückwirkende Genehmigungen sind selten.
  • Kein Arbeitsmarktbezug: Sammeln Sie früh Stellenanzeigen, die den Kurs explizit fordern.

FAQ: Arbeitssicherheit Weiterbildung für Arbeitslose

Ist „Sicherheitsbeauftragte/r“ eine gute Wahl für Arbeitslose?

Ja, als schneller Einstieg sehr gut. In wenigen Tagen erhalten Sie ein anerkanntes Zertifikat, mit dem Sie sich auf viele Positionen in Produktion, Logistik, Bau und Verwaltung bewerben können – oft als Zusatzrolle zur Haupttätigkeit.

Übernimmt das Jobcenter die Kosten?

Ja, wenn die Maßnahme AZAV-zugelassen ist und Ihre Vermittlungschancen verbessert. Das wird im Beratungsgespräch geprüft. Nutzen Sie Bildungsgutschein oder AVGS je nach Maßnahme.

Kann ich die Kurse online machen?

Teilweise ja. Theorieanteile (ISO 45001, Rechtsgrundlagen) sind oft online möglich. Praxis (z. B. Löschübungen, Geräte) sollte in Präsenz erfolgen.

Wie schnell finde ich mit SCC oder VDI 2700 einen Job?

In Logistik, Bau und Industrie sind diese Zertifikate stark nachgefragt. Mit SCC plus Ladungssicherung/Staplerschein steigen Ihre Chancen deutlich.

Was ist mit der Fachkraft für Arbeitssicherheit (Sifa)?

Sehr wertvoll, aber mit formalen Voraussetzungen und längerer Dauer verbunden. Für den Wiedereinstieg in Arbeitslosigkeit oft erst der zweite Schritt nach kurzen, jobnahen Zertifikaten.

Gibt es Prämien bei bestandenen Prüfungen?

Für abschlussorientierte Weiterbildungen/Umschulungen sind Prämien und das Weiterbildungsgeld möglich. Fragen Sie Ihre Ansprechperson bei Agentur/Jobcenter nach den aktuellen Regelungen.

Checkliste: Schnellstart in Ihre Arbeitssicherheits-Weiterbildung

  • Zieljob definieren (z. B. Logistik-Helfer/in mit Sicherheitsbezug, Bau-SiGeKo-Perspektive, HSE-Assistenz)
  • 2–3 passende, AZAV-zugelassene Kurse auswählen (z. B. SCC, DGUV-Module, VDI 2700)
  • Stellenanzeigen als Beleg sammeln (5–10)
  • Angebote/Infoblätter mit Maßnahmennummer anfordern
  • Beratungstermin bei Arbeitsagentur/Jobcenter vereinbaren
  • Bildungsgutschein/AVGS beantragen und Kursplatz sichern
  • Parallel bewerben und Starttermin kommunizieren

Nächste Schritte: Kurse vergleichen, Förderung sichern, starten

Sie möchten schnell den passenden, förderfähigen Kurs finden? Nutzen Sie unsere kostenlose Vergleichsplattform für geförderte Weiterbildungen: app.careertune.de.

Ihre Vorteile:

  • Nur förderfähige Angebote: AZAV-zugelassene Maßnahmen zu Arbeitssicherheit, Logistik, Bau, Industrie u. v. m.
  • Schneller Vergleich: Inhalte, Dauer, Termine, Lernform (online/präsenz/hybrid) auf einen Blick.
  • Individuelle Filter: Passend zu Ihrem Zieljob (z. B. SCC, DGUV, VDI 2700, ISO 45001).
  • Direkter Kontakt: Unverbindlich anfragen, Unterlagen für den Bildungsgutschein anfordern.
  • Zeit sparen: Wir zeigen Ihnen die kürzesten Wege zurück in Beschäftigung – transparent und kostenlos.

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