Dec 19, 2025

Welche Umschulung ist gefragt? Die 20 gefragtesten Umschulungen 2025 mit Gehalts- und Zukunftscheck

Welche Umschulung ist gefragt? Die 20 gefragtesten Umschulungen 2025 mit Gehalts- und Zukunftscheck

Welche Umschulung ist gefragt? Die 20 gefragtesten Umschulungen 2025 mit Gehalts- und Zukunftscheck

Du willst dich neu ausrichten und fragst dich: Welche Umschulung ist aktuell wirklich gefragt? Gute Entscheidung. Umschulungen sind der schnellste Weg in einen krisenfesten Beruf mit anerkanntem Abschluss (IHK, HWK oder staatliche Prüfung). In diesem Leitfaden bündeln wir Arbeitsmarkttrends, Engpassberufe und praxisnahe Tipps, damit du zielgenau wählst und geförderte Angebote sicher findest.

Kurzantwort: Die aktuell gefragtesten Umschulungen

Besonders gefragt sind Umschulungen in Bereichen mit dauerhaftem Fachkräftemangel, Digitalisierung und Energiewende. Dazu zählen vor allem:

  • IT & Digitalisierung: Fachinformatiker Anwendungsentwicklung/Systemintegration, Daten- und Prozessanalyse, Digitale Vernetzung
  • Gesundheit & Pflege: Pflegefachfrau/-mann, Medizinische Fachangestellte, Kaufleute im Gesundheitswesen
  • Erziehung & Soziales: Erzieher, Sozialassistenz
  • Technik & Handwerk (Energiewende): Elektroniker Energie- und Gebäudetechnik, Mechatroniker, Anlagenmechaniker SHK
  • Logistik: Fachkraft für Lagerlogistik, Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung
  • Kaufmännisch & E-Commerce: Kauffrau/-mann für Büromanagement, E-Commerce, Industriekaufleute
  • Steuern & Finanzen: Steuerfachangestellte
  • Sicherheit: Fachkraft für Schutz und Sicherheit

Warum diese Berufe? Sie stehen seit Jahren in Engpassanalysen im Fokus, sind weniger konjunkturanfällig und bieten klare Aufstiegspfade.

So erkennst du Nachfrage: 7 Kriterien, die wirklich zählen

  1. Engpassfaktor: Berufe mit nachweislichem Fachkräftemangel haben die besten Chancen.
  2. Automatisierungsrisiko: Je geringer ersetzbar, desto zukunftssicherer (z. B. Pflege, Handwerk, komplexe IT).
  3. Digitalisierung & Energiewende: Bereiche mit politischer und technologischer Rückenwinddynamik.
  4. Abschluss-Anerkennung: IHK/HWK/staatlich geprüfte Umschulungen sind besonders wertstabil.
  5. Praxisanteil & Prüfungsquote: Hohe Praxisnähe erleichtert den Einstieg.
  6. Regionale Stellendichte: Jobs in deinem Umkreis oder mit Remote-Anteil.
  7. Förderfähigkeit: AZAV-zertifizierte Maßnahmen ermöglichen volle Kostenübernahme.

Branchen mit der höchsten Umschulungs-Nachfrage

1) IT & Digitalisierung

Software, Infrastruktur und Datenkompetenz sind Kernbausteine fast jeder Organisation. Umschulungen zu Fachinformatiker-Profilen bieten sehr gute Einstiegs- und Aufstiegschancen – auch für Quereinsteiger mit Motivation und Lernbereitschaft.

  • Typische Umschulungen: Fachinformatiker Anwendungsentwicklung, Systemintegration, Daten- und Prozessanalyse, Digitale Vernetzung
  • Perspektiven: Entwicklung, Systembetrieb, Cloud/DevOps, Datenanalyse, IT-Security

2) Gesundheit & Pflege

Demografischer Wandel sorgt für langfristig hohe Nachfrage. Wer gerne mit Menschen arbeitet, findet hier krisensichere Jobs mit Fortbildungswegen bis zur Leitung.

  • Typische Umschulungen: Pflegefachfrau/-mann, Medizinische Fachangestellte, Kaufleute im Gesundheitswesen
  • Perspektiven: Stationäre Pflege, ambulante Dienste, Praxismanagement, Weiterbildung zur Fachkraft/Leitung

3) Erziehung & Soziales

Kitas, Schulen und Träger suchen händeringend Personal. Die Ausbildung bzw. Umschulung kann je nach Bundesland variieren – die Nachfrage bleibt hoch.

4) Technik, Handwerk & Energiewende

Elektronik, Gebäudetechnik, Heizung/Klima/Sanitär und Mechatronik sind Schlüssel für Klimaziele und Industrie 4.0. Wer gern praktisch arbeitet, ist hier richtig.

5) Logistik & Verkehr

E-Commerce und globalisierte Lieferketten treiben den Bedarf. Lager, Versand, Disposition und Planung sind Dauerbrenner.

6) Kaufmännisch & E-Commerce

Büromanagement, Industriekaufleute und E-Commerce verbinden Organisation, Kommunikation und digitale Prozesse.

7) Steuern & Finanzen

Regulatorik und Digitalisierung sorgen für stabile Nachfrage – auch mit sehr guten Weiterbildungswegen (z. B. Bilanzbuchhaltung, Steuerfachwirt).

8) Sicherheit

Veranstaltungen, Objektschutz, kritische Infrastruktur: Seriöse Sicherheitsunternehmen suchen qualifizierte Fachkräfte mit IHK-Abschluss.

Die 20 gefragtesten Umschulungen 2025

Alle genannten Umschulungen werden in der Praxis stark nachgefragt und führen in anerkannte Abschlüsse. Die genaue Dauer variiert häufig zwischen 18 und 24 Monaten (verkürzt mit Vorerfahrung möglich). Gehaltsangaben sind grobe Orientierungen und hängen von Region, Betrieb und Erfahrung ab.

  1. Fachinformatiker/-in Anwendungsentwicklung (IHK)
    Fokus: Programmierung, Web- und Softwareentwicklung, Datenbanken. Sehr gute Einstiegschancen, viele Remote-Jobs, breite Tech-Stacks.
  2. Fachinformatiker/-in Systemintegration (IHK)
    Fokus: Netzwerke, Server, Cloud-Grundlagen, IT-Support. Hoher Bedarf in Mittelstand, Verwaltung und Konzernen.
  3. Fachinformatiker/-in Daten- und Prozessanalyse (IHK)
    Fokus: Datenflüsse, Reporting, Automatisierung. Ideal für datenaffine Umsteiger.
  4. Fachinformatiker/-in Digitale Vernetzung (IHK)
    Fokus: IoT, Schnittstellen, Industrie 4.0. Gefragt in Produktion, Logistik und Smart Building.
  5. Pflegefachfrau/-mann (staatlich)
    Fokus: Akut-, Langzeit- und ambulante Pflege. Hohe Jobsicherheit, vielfältige Spezialisierungen, flexible Arbeitszeitmodelle.
  6. Medizinische/r Fachangestellte/r (MFA)
    Fokus: Praxisorganisation, Patientenbetreuung, Diagnostikassistenz. Stabiler Bedarf in Praxen, MVZ und Kliniken.
  7. Kaufmann/-frau im Gesundheitswesen (IHK)
    Fokus: Abrechnung, Prozessmanagement, Verwaltung. Bindeglied zwischen Medizin, Verwaltung und IT.
  8. Erzieher/-in (staatlich)
    Fokus: Bildung, Betreuung, Förderung von Kindern und Jugendlichen. Hohe Nachfrage, je nach Bundesland unterschiedliche Wege.
  9. Fachkraft für Lagerlogistik (IHK)
    Fokus: Warenannahme, Kommissionierung, Bestandsführung. Gute Entwicklungschancen Richtung Disposition/Teamleitung.
  10. Kaufmann/-frau für Spedition und Logistikdienstleistung (IHK)
    Fokus: Transportplanung, Zoll, Kundenbetreuung. Essenziell für E-Commerce- und Industrieunternehmen.
  11. Kaufmann/-frau für Büromanagement (IHK)
    Fokus: Organisation, Kommunikation, Assistenz, Rechnungswesen. Sehr breites Einsatzfeld in allen Branchen.
  12. Kaufmann/-frau für E-Commerce (IHK)
    Fokus: Online-Shops, Marktplätze, Content, Performance-Basics. Starker Bedarf im Handel und in Markenhäusern.
  13. Industriekaufmann/-frau (IHK)
    Fokus: Einkauf, Produktion, Vertrieb, Controlling. Klassiker mit vielen Einstiegs- und Aufstiegswegen.
  14. Steuerfachangestellte/r
    Fokus: Finanzbuchhaltung, Lohn, Steuerrecht. Sehr gefragtes Profil in Kanzleien und Unternehmen.
  15. Elektroniker/-in für Energie- und Gebäudetechnik (HWK)
    Fokus: Gebäudetechnik, Photovoltaik, Smart-Home. Treiber der Energiewende, starker Fachkräftemangel.
  16. Anlagenmechaniker/-in SHK (HWK)
    Fokus: Heizung, Klima, Sanitär, Wärmepumpen. Exzellente Perspektiven durch Modernisierung des Gebäudebestands.
  17. Mechatroniker/-in (IHK/HWK)
    Fokus: Mechanik, Elektronik, Steuerungstechnik. Gefragt in Industrie, Automotive, Maschinenbau.
  18. Technische/r Produktdesigner/-in (IHK)
    Fokus: CAD, Konstruktion, Produktentwicklung. Gute Chancen im industriellen Mittelstand.
  19. Mediengestalter/-in Digital und Print (IHK)
    Fokus: Gestaltung, digitale Inhalte, Layout. Kombination aus Kreativität und Technik, vorteilhaft mit Web- und UX-Basics.
  20. Fachkraft für Schutz und Sicherheit (IHK)
    Fokus: Objektschutz, Veranstaltungssicherheit, Gefahrenabwehr. Zunehmend professionalisiert, gute Entwicklungsmöglichkeiten.

Tipp: Prüfe, welche Variante in deiner Region die meisten offenen Stellen hat. In Ballungsräumen ist IT besonders stark, in industriellen Regionen Mechatronik/Elektronik, im ländlichen Raum oft Pflege, Handwerk und Logistik.

Regionale Unterschiede: Wo sich welche Umschulung besonders lohnt

  • Süddeutschland (Bayern, Baden-Württemberg): Industrie, Mechatronik, Elektronik, IT und kaufmännische Profile.
  • NRW & Rhein-Main: Logistik, E-Commerce, Industrie und Verwaltung, dazu IT.
  • Berlin/Brandenburg: Verwaltung, Gesundheit, Bildung und wachsende Digitalwirtschaft.
  • Norden & Küstenregionen: Logistik, erneuerbare Energien, Elektrotechnik.
  • Ostdeutschland: Energiewende-Berufe, Industriecluster, Pflege.

Förderung & Kosten: Bildungsgutschein, Qualifizierungschancengesetz und mehr

Gute Nachricht: Viele Umschulungen können vollständig gefördert werden, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind.

  • Bildungsgutschein (Agentur für Arbeit/Jobcenter): Übernahme der Lehrgangskosten, oft zzgl. Fahrkosten, Lernmittel; Lebensunterhalt kann über Leistungen gesichert werden.
  • Qualifizierungschancengesetz: Für Beschäftigte – Förderung von Weiterbildung/Umschulung während laufender Beschäftigung, je nach Betriebsgröße.
  • AZAV-Zertifizierung: Achte darauf, dass der Träger und die Maßnahme zertifiziert sind – das ist Voraussetzung für Förderung.

Wichtig: Vereinbare frühzeitig ein Beratungsgespräch bei der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter und bring eine konkrete Maßnahme mit. Eine gute Vorbereitung mit Stellenrecherche erhöht die Bewilligungschancen.

In 6 Schritten zur passenden Umschulung

  1. Standort klären: Stärken, Interessen, gesundheitliche Rahmenbedingungen, Lernpräferenzen.
  2. Arbeitsmarkt prüfen: Stellensuche in deiner Region (Jobbörsen, Unternehmensseiten), Gespräche mit Betrieben.
  3. Abschluss wählen: Bevorzuge anerkannte Abschlüsse (IHK, HWK, staatlich).
  4. Maßnahme vergleichen: Inhalte, Praxisanteil, Prüfungsvorbereitung, Bestehensquoten, Form (Präsenz, online, hybrid).
  5. Finanzierung sichern: Förderung klären, Unterlagen vorbereiten (Lebenslauf, Motivation, Stellenrecherche).
  6. Plan B mitdenken: Alternative Maßnahme oder Einstiegsqualifizierung bereithalten.

Typische Voraussetzungen und Dauer

  • Dauer: meist 18–24 Monate, je nach Beruf und Vorerfahrung (Verkürzung möglich).
  • Praxis: Betriebliches Praktikum ist Standard und erleichtert die Übernahme.
  • Prüfung: IHK/HWK oder staatliche Prüfungen; gute Träger bereiten gezielt darauf vor.

Fehler, die du vermeiden solltest

  • Zu wenig Stellenrecherche in deiner Region.
  • Unklare Erwartungen an Inhalte und Praxisanteile.
  • Ungeeigneter Träger ohne AZAV oder ohne belastbare Erfolgsquoten.
  • Förderung zu spät beantragt.

FAQ: Häufige Fragen zur Umschulung

Welche Umschulung ist am schnellsten?

Die schnellste Option hängt vom Beruf und deiner Vorbildung ab. Viele IHK-/HWK-Umschulungen lassen sich mit relevanter Vorerfahrung um mehrere Monate verkürzen. Frage gezielt nach Verkürzungsoptionen und Anrechnung von Praxiszeiten.

Welche Umschulung ist besonders zukunftssicher?

Dauerbrenner sind IT (Fachinformatiker-Profile), Pflege, Elektro-/Gebäudetechnik, SHK, Logistik sowie Steuern/Finanzen. Diese Bereiche gelten als strukturell stabil und stark nachgefragt.

Geht Umschulung auch online?

Viele Träger bieten hybride oder überwiegend digitale Unterrichtsformen an. Praxis- und Prüfungsanteile finden jedoch in der Regel vor Ort statt.

Umschulung ab 40 oder 50 – lohnt sich das?

Ja. Reife, Verlässlichkeit und Berufserfahrung sind bei Arbeitgebern gefragt. Entscheidend ist die Wahl eines Engpassberufs und eine gute Examensvorbereitung.

Wer bezahlt die Umschulung?

Bei Bewilligung übernimmt die Agentur für Arbeit bzw. das Jobcenter über den Bildungsgutschein die Maßnahmekosten. Für Beschäftigte kommt das Qualifizierungschancengesetz infrage. Lass dich individuell beraten.

Mit welchem Gehalt kann ich rechnen?

Je nach Beruf, Region und Betrieb sehr unterschiedlich. IT und Technik liegen tendenziell höher, Einstiege in Pflege, Logistik und kaufmännischen Bereichen steigern sich mit Erfahrung, Zusatzqualifikationen und Verantwortungsübernahme.

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